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Shyla Weidenmond
Shyla5
Eigenschaften
Stellung Vagabund
Beruf Kanonierin, Schankmaid, Greifenpflegerin
Wohnort Berufsbedingt meist in Sturmwind anzutreffen
Volk Nachtelfen
Gilde Haus Weidenmond
Alter wahrscheinlich noch recht jung
Augenfarbe Mondweiß
Haare Silberfarben
Größe ungefähr Menschengroß
Besonderheiten wirkt für eine Elfe sehr stämmig und hat zu kurze Ohren
Negatives Besitzt wenig Selbstkontrolle
Positives Ist für jeden Quatsch zu haben und vergisst für eine Elfe recht schnell
Elfenzimmer

Kinderzimmer in der alten Heimat Kalimdor


Geschehenes


Kindheit in Kalimdor

Der richtige Name dieser Elfe lautet Shyleia Luna Lyandarae, jedoch stellt sie sich Fremden regelmäßig als Shyla Nachtschwinge (so nannte sie sich als sie noch jede Nacht mit den Greifen unterwegs war) oder Shyla Weidenmond (so nennt sie sich heute da sie ohne ihren Greifen durch die Lande zieht) vor. Über ihr Alter ist nichts genaues bekannt, doch nimmt man an das sie wohl 200 bis 400 Jahre gelebt hat und die meisten Elfen, denen das Alter von ein paar Jahrhunderten eh nicht so wichtig ist, werden das wohl so ungefähr bestätigen können. Die meiste Zeit verbrachte Shyla wie alle Nachtelfen in ihrer Heimat wo sie mit ihrer Mutter Nimue (ihrerseits nicht offiziell praktizierende Druidin) in einer Bleibe zwischen Winterspring und den Moonglades ihr auskommen hatte. Über Shylas Vater ist hingegen kaum etwas bekannt. Man sagt er sei ein Krieger gewesen, oder ist es vielleicht sogar noch immer. Jedoch kann man in seinem Fall kaum von einem berühmten Krieger sprechen, wohl nicht mal von einem besonders guten. Auch soll das Verhältnis zwischen Mutter und Vater eher kühl und zuweilen dann wieder sehr hitzig gewesen sein, so das Shyla ihrerseits oft zum Spielball der elterlichen Beziehung wurde. Als ihr Vater die Familie an ihrem hundersten Geburtstag verließ überraschte das Mädchen schon gar nichts mehr. Soweit man weiß kommentierte Shyla den Umstand der Trennung nur mit einem "na endlich" während ihre älteren, entfernt lebenden Geschwister die Sache wohl ernster nahmen und Mutter und Vater zumindest beste Wünsche für ihren weiteren Weg übermittelten.


Die Druidenjahre

Als Shyla älter wurde entschied sie sich in die Fussstapfen ihrer Mutter zu treten und Druidin zu werden. Trotz Warnung von elterlicher Seite versuchte sie dies beim Druiden Heragur der seinerseits für einen strengen Unterricht und sehr eigenbrötlerische Methoden bekannt war. Das Mädchen war sich sicher, so viel Talent von ihrer Mutter geerbt zu haben, dass nichts schief gehen könne und so kam es dass sich Shyla das erste Mal im Leben in eine vortrefflich peinliche Lage manovrierte.

Der Gedankengang (im speziellen Shylas), dass es bei den nicht bestandenen Druidenprüfungen wohl auch an der Frauenfeindlichkeit Heragurs gelegen haben mag, kann man als Mensch sicher folgen.

Naga1

Shyla versaut die Katzenwandlung und wird dabei zur Halb-Schlange

Doch weiß jeder heimische Elf dass selbst Heragur und auch allen anderen Nachtelfen solch ein denken fern liegt. Jeder tut bei den Elfen was er am besten kann (solange es nicht mit Dämonen zu tun hat) und so stellte sich heraus das Shyla für die Wandlungen des Druidenweges völlig ungeeignet war. Hinaus warf man sie schließlich als sie sich eines Tages bei einer simplen Katzenwandlung in eine Naga formte, so das man schon bald Angst haben musste es mit einer Schlangendruidin oder schlimmeren zu tun zu haben.


Die Jahre der Jagd

Als es mit der Druidenausbildung gänzlich vorbei war versuchte sich Shyla mehr aus Langerweile denn wirklicher Lebensplanung an der Kunst des Jagens was wesentlich besser funktionierte als jede ihrer Wandlungen. Sie gewann mehrere Wettbewerbe im Bogenschießen und war ob ihrer Kraft und Schnelligkeit den anderen Mädchen ihres Alters (es waren zwei) bei weitem überlegen. Ein wenig mag ihr auch der Umstand in die Hände gespielt haben, dass sie ob der verpatzten Druidenausbildung doch schon ein paar Jahre und Erfahrungen mehr hinter den Ohren hatte und auch wenn Shyla nicht dass druidische Talent bewies, so hatte sie doch aber dafür offenbar die Emphatie der Mutter geerbt, die es ihr leicht machte sich mit den Tieren anzufreunden, welche ihr fortan so manches Mal behilflich sein sollten. Ihr erster Begleiter war dabei sonderbarerweise ein Krebs mit langen Stielaugen und einer Neugierde die ihresgleichen suchte. Ständig wuselte das Tier an Plätzen herum an denen es eigentlich nichts zu suchen hatte und sehr spät merkten die Elfen dass in Wirklichkeit wohl Shyla selbst Auslöser des merkwürdigen Verhaltens war. Sie hatte das Tier abgerichtet sie durch seine Augen sehen zu lassen, was Shyla bis zum letzten Mondlicht hinein ausnutze. Als Stielauge, so nannte man das Tier mitlerweile, eines Tages jedoch durch einen bedauernswerten Unfall (keiner der Elfen wollte angeblich etwas damit zu tun gehabt haben) von Teldrassil (der Baum war erst halb so hoch wie heute aber trotzdem schon hoch genug) fiel, war es mit der ganzen Spannerei vorbei, so das sich die Elfe einen neuen Begleiter suchen musste. Aus Trauer und auch um einige ihrer Mitelfen zu schocken wählte sie eine schwarze Spinne, die jedoch nur in Büchern und Bildern zu finden war. Shylas Nachforschungen ergaben schließlich das sie solch ein Tier in den heimischen Gefilden nicht finden würde, so das sie sich auf ihre erste wirklich große Reise begab, eine Reise zu den Ländern der Menschen.


  • Auf Papier festgehaltener erster Versuch mit der Gnomentechnik zurecht zu kommen
  • Shyla gibt mit einem geliehenen Edelgreifen über Stormwind an
  • manchmal jagst du Murlocs...
  • ...und manchmal jagen die Murlocs dich
  • Shyla stolpert versehentlich auf einen FKK-Strand
  • Szene zwischen Vivi die Waldwachtel und Wilder Wolf Wuff
  • Das offizielle Wildlandeplakat
  • Eine missverstandene Einladung zum Essen
  • Rasati und Shyla üben die Zirkusnummer mit dem Kopf im Bärenmaul
  • Shyla macht Urlaub in Darnassus
  • Shyla verliert die zweite Wasserpistolenmeisterschaft weil sie denkt das grad Pause wär.

Jahre bei den Menschen

Als Shyla das erste Mal die östlichen Königreiche betrat hatte sie vor allem eins; Hunger! Das lag nicht an den feinen Gerüchen der fremden Küche (Shyla musste, damals war das noch so, über Menethil fahren und war folglich zuerst bei den Zwergen gelandet) sondern an ihrem leeren Magen, so dass das erste was sie tat war, sich in einer dunklen Zwergenspelunke den Wams voll zu hauen. Als es ans Bezahlen ging war guter Rat teuer, das Essen aber offensichtlich noch teurer. Bezahlt wurde schließlich mit Abwaschen und einer Runde Wetttrinken was Shyla das erste mal im Leben auf die Bretter schickte. Anschließend mit schweren Ohren und einem ordentlichen Kater aufwachend musste sie sich erklären lassen dass die zerdepperte Einrichtung des Ladens wohl auf ihre Kappe ginge, da sie den Streit, erinnern konnte sie sich an keinen, ja wohl auch angefangen hatte. So kam es das Shyla das erste Mal Greifen putzen musste um das Geld für die Rechnung zu verdienen. Zurück zahlte sie es nie, verrieten ihr die Zwerge schließlich schon am nächsten Tag das alles nur ein Spaß in übler Bierlaune gewesen war. Nicht sauer darüber so etwas verdient zu haben machte sich Shyla auf nach Sturmwind, besuchte die Stadt, fing sich im Dunkelwald die besagte Spinne und haute alles Gold was sie besaß wieder auf den Putz. Es dauerte also nicht lange bis Shyla wieder gänzlich pleite war und sich dauernd bei neuen Bekanntschaften durchzuschnorren würde nicht ewig funktionieren. Sie brauchte Gold und landete schließlich, nachdem sie sich als Bardame, Jägerin (ohne Lizens den Bogen zu spannen brachte ihr ein paar ordentliche Geldstrafen ein), Botin und Schauspielerin versucht hatte (Shyla spielte im bekannten Stück Abenteuer in den Wildlanden, Vivi die Wachtel), wieder bei den Zwergen und deren Greifen wo sie sich fortan als Greifenpflegerin übte.


Vom Abenteuer der Liebe

RuSfin

Rasati und Shyla zu Besuch bei den Tauren

Shyla hatte einige Liebschaften, doch nur wenige davon öffentlich zugegeben. Man munkelt sogar dass die Elfe schon Kinder hätte doch ist es fraglich ob dieses Gerücht wirklich stimmt, da man Shyla nie wirklich mit Nachwuchs an der Hand umherziehen sah und sie zudem nur selten Freunde elfischer Abstammung mit nach Hause nahm. Bekannte Ausnahmen sind Sabal und Concitario. Sabal von Fenris ist ein alter und wohl auch der erste Jugendfreund Shylas der seinerseits für sein mitunter schon aggressives Schürzenjägertum bekannt ist. Über den anderen Elfen ist hingegen weniger bekannt, was zumindest für eine etwas zurückhaltendere Art seinerseits spricht. Als langjährige Begleiterin ist wiederum Rasati Harnischmacher zu nennen mit der Shyla einige Jahre die östlichen Königreiche unsicher machte und sogar der Piraterie fröhnte. Über neue Liebschaften ist hingegen wenig bekannt doch scheint es als würde Shyla unsinniger Weise Torschlusspanik bekommen. Dementsprechend nölend konnte man sie erleben als sie vernahm dass ihr Menschenfreund Bennett der Worgin Raelin das Ja-Wort gab. Als letztes soll man sie angeblich mit einem Irokesengeschmückten Druiden gesehen haben.


Aktuelles


Die letzte Zeit

Es wäre müßig im Detail zu beschreiben wie es der Elfe fortan erging, erlebte sie doch so viele Abenteuer dass es Bücher füllen würde sie alle aufzuschreiben, doch soll ein Abriß über die letzte Zeit zumindest einen kleinen Einblick in Shylas jetziges Leben ermöglichen. So hat es sich zum Beispiel ergeben das Shyla eine Zeit lang nicht nur bei den Greifen, sondern auch auf See verbrachte wo sie unter Taringail von Silberherz als Kanonierin das Meer unsicher machte. Auch versuchte sie sich an gnomischem Erfindungsreichtum was ihr die ein oder andere Explosion um die Ohren haute und zusammen mit den Schiffskanonen dazu führte dass das Mädchen jetzt klimpernden Schmuck an den Ohren trägt. Offenbar lenkt sie dieser von den Geräuschen ab die sich dank des Lärms in ihre Ohren genistet haben. Durch einen Unfall mit diesem Schmuck im Zusammenhang mit Stockfechten wiederum holte sich Shyla ein böses Knickohr das sie mehrere Male richten ließ bevor sie sich zur Stabilisierung zu einer Ohrverkleinerung (für eine Elfe wohl wirklich das letzte Mittel der Wahl) entschied. Ansonsten scheint es der Elfe Körperlich allerdings gut zu gehen, etwas zu gut vielleicht sogar, bedenkt man dass sie sich derart an Menschen und Zwergenküche (besonders die der Süssspeisen) gewöhnt hat, dass sie für eine Elfe eine recht stramme Figur aufweißt. Shyla scheint sich dieser aber nicht zu schämen und trägt sie selbstbewusst und oft sogar zu offenherzig zur Schau. Die Übungen am Bogen hat sie ob ihrer Arbeit in der Greifenpflege und ihrer leiblichen Entwicklung aufgegeben.
Shyla Portrait5

Eine stark überschminkte Shyla im Hafen von Sturmwind

Stattdessen benutzt sie nun Gewehre und Armbrüste wenn sie noch auf Jagd geht. Ihre Spinne Namens Traumsense hat sie wieder frei gelassen, zusammen mit Stielauge der sich nach einigen Jahren tatsächlich lebendig und ohne einen Kratzer an der Küste Menethils einfand. Offenbar war die Mär um Stielauges Verschwinden ein Trick der Elfen gewesen um die ungünstige Verbindung der Jägerin endlich zu beenden. Als neuen Begleiter hat Shyla nun eine Luftschlange die meist in einiger Entfernung Löcher in die Wolken fliegt und ab und zu, so sagen manche zumindest, dafür sorgt das schlechtes Wetter noch vor dem Strandgang der Elfe abregnet.




Aktuelles Flag

Die an Ohren und Größe etwas zu kurz geratene Elfe trägt mit vergnüglich runden Wangen und fein gestreuten Sommersprossen noch halb den Frühling im Gesicht, wirkt ob ihrer griffigen Figur und seitlich geflochtener Zöpfe recht bäurisch und schaut entsprechend unbekümmerten Blickes in die Welt.
Schmückend zieren hierbei für gewöhnlich rege klimpernde Ringe die lebhaften Ohren des Mädchens, ein stabiler Reif samt silbernem Glöckchen dessen Hals und eine sich neben verräterischen Kuchenkrümeln hebende Pilotenbrille dessen Weste. Schaut man genauer, mag man bei Gelegenheit auch bunte Blüten- und Schmetterlingstattoos an Schenkeln und Rücken der Elfe erkennen, wohingegen ein bis über den Po baumelnder Leinenbeutel und beim Schlendern geräuschvoll wippende Gürteltaschen, eher praktischen Erwägungen geschuldet scheinen.
Erblickt man auch Waffen, so handelt es sich meist Gewehre, Armbrüste oder Pistolen. Für Geschick und Grazie am Bogen ist dieses Mädchen wohl einfach nicht gemacht.